Ob fotorealistisches Rendering, technische Animation, interaktive Produktkonfiguratoren oder virtuelle Erlebniswelten – viele Unternehmen interessieren sich für die Möglichkeiten moderner 3D-Technologien, wissen jedoch oft nicht, wie ein solches Projekt startet. Welche Daten werden benötigt? Wie läuft die Umsetzung ab? Und wie aufwendig ist die Vorbereitung? Die gute Nachricht: In den meisten Fällen reichen bereits vorhandene 3D-Daten, eine klare Projektidee und einige Referenzen, um ein professionelles 3D-Projekt auf den Weg zu bringen.
Je nach Zielsetzung kommen unterschiedliche 3D-Anwendungen zum Einsatz:
für hochwertige Einzelbilder von Produkten, Maschinen oder Anlagen
zur Darstellung von Funktionen, Prozessen oder Montageabläufen
für technische Abläufe und komplexe Bewegungsprozesse
für interaktive Produktpräsentationen mit individuellen Auswahlmöglichkeiten
für virtuelle Showrooms, Messestände oder Schulungsanwendungen
für Produkte oder Objekte, die noch nicht als digitales Modell vorliegen
Jede dieser Anwendungen hat eigene Anforderungen, basiert jedoch auf einem ähnlichen Projektablauf.
KI-generierte Mesh-Struktur
Für Renderings, Animationen, Simulationen, Produktkonfiguratoren und Virtual Experiences bilden vorhandene 3D-Daten die Grundlage. Idealerweise liegen diese in gängigen Formaten wie beispielsweise .STEP, .FBX, .OBJ oder .BLEND vor.
Darüber hinaus helfen folgende Informationen bei der Umsetzung:
Referenzbilder oder Beschreibungen für Materialien und Oberflächen
Ein Moodboard oder Beispielbilder für das gewünschte Look-and-Feel
Informationen zu Farben, Branding-Vorgaben oder Corporate Design
Bei Produktkonfiguratoren eine Übersicht der verfügbaren Konfigurationsoptionen
Bei Animationen oder Simulationen ein Storyboard, Video oder eine andere Referenz zur gewünschten Darstellung
Zu Beginn werden die bereitgestellten CAD- oder 3D-Daten geprüft und für die weitere Verarbeitung optimiert. Falls erforderlich, erstellen wir die Modelle auch vollständig neu nach den Vorgaben unserer Kunden.
Im nächsten Schritt werden die Modelle mit den gewünschten Materialien und Texturen versehen. Grundlage dafür sind Referenzbilder, Materialmuster oder detaillierte Beschreibungen. So entstehen realistische Oberflächen, die dem späteren Produkt möglichst exakt entsprechen.
Für Renderings, Animationen und Simulationen werden die Produkte anschließend in Szene gesetzt. Dazu gehören unter anderem: Beleuchtung, Kameraführung, Perspektiven, Hintergründe und Umgebungen. Ziel ist es, das Produkt optimal zu präsentieren und die gewünschten Informationen verständlich zu vermitteln. Die fertigen Ergebnisse können je nach Anwendungsfall beispielsweise als PNG-, JPG- oder TIFF-Bilder sowie als MP4-Video ausgegeben werden.
Bei Animationen und Simulationen werden einzelne Bauteile, Maschinen oder Prozesse entsprechend der gewünschten Funktion animiert. Storyboards oder Referenzvideos helfen dabei, Abläufe präzise und nachvollziehbar umzusetzen.
Für Produktkonfiguratoren und Virtual Experiences werden die aufbereiteten Daten anschließend in die Entwicklungsumgebung übertragen. Dort werden Funktionen wie Konfigurationsmöglichkeiten, Animationen, Interaktionen oder Benutzeroberflächen umgesetzt. Zusätzlich entstehen die benötigten virtuellen Umgebungen – beispielsweise Showrooms, Produktionshallen oder Messestände. Je nach Projekt wird die Anwendung anschließend als ausführbare Datei oder über Cloud-Streaming bereitgestellt, sodass sie ohne leistungsstarke Hardware genutzt werden kann.
Der Einstieg in ein 3D-Projekt ist häufig unkomplizierter als viele Unternehmen vermuten. Bereits vorhandene CAD-Daten, eine konkrete Idee und einige Referenzen zum gewünschten Erscheinungsbild reichen oft aus, um die Grundlage für hochwertige 3D-Visualisierungen, Animationen oder interaktive Anwendungen zu schaffen.
Von der ersten Konzeptidee bis zur fertigen Anwendung begleiten wir den gesamten Prozess und entwickeln individuelle Lösungen, die Produkte, Maschinen und technische Zusammenhänge verständlich und eindrucksvoll präsentieren.